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Aischa Schurkus

ist Tänzerin und Choreografin, Tanzlehrerin, Leiterin der Orientalischen Tanzwerkstatt Berlin

und zählt zu den Pionierinnen des zeitgenössischen orientalischen Tanzes im In- und Ausland. Ihr Anliegen ist der kreative Prozess und die Kunst der Tanzimprovisation sowie die Zusammenführung von Orient und Okzident im Tänzerischen.

Durch die Erfahrungen in der Körperarbeit wie dem Yoga und der Atemtherapie sowie dem Schauspiel und anderen Tanzarten wie Modern-dance, Afrikanischer Tanz, Kontaktimprovisation und Ausdruckstanz hat Aischa ihren ganz eigenen Tanz- und Unterrichtsstil entwickelt.

Mit ihrem Erfahrungsschatz aus über 30 Jahren und ihrer einfühlsamen, humorvollen Art gelingt es ihr, ihre Schülerinnen jeden Alters und  mit ganz unterschiedlichem Level  nachhaltig zu begeistern.      

Auch entwickelte sie sich zur renommierten Bühnenkünstlerin. Zu nennen sind u.a. Auftritte in Montreux (Saltimbanques), Bern (Berner Tanztage), Rubigen/Mühle Hunziken und Fribourg (Schweiz), Damaskus (Syrien). Perugia (Italien) sowie in Berlin (Haus der Kulturen der Welt, Die Trompete, Kulturzentrum Weisse Rose, Die Pumpe, Berliner Presseball, Werkstatt der Kulturen, Landesmusikakademie, Kulturforum Villa Oppermann, Ratskeller Köpenik,  Orangerie im Schlosspark Charlottenburg, Max-Beckmann-Saal, Botanisches Museum); in der Centralstation in Darmstadt.

Die Berner Zeitung Der Bund kommentiert: "Aischa Schurkus brachte den traumhaften Zauber auf den Punkt: In ihrer hochgradig verfeinerten Technik und vielschichtigen Ausdruckskraft spiegelte sie alle Gefühlsregungen von sinnlicher Erotik, kokettem Flirt, vornehmer Zurückhaltung und intensiver Leidenschaft durch die Anmut und technische Perfektion eines Tanzes, der Illusion und Realität, Innen und Außen, Leben und Bühne, ja letztendlich Orient und Okzident begreifbar zu verschmelzen vermag."

Anlässlich der Kulturtage der Freunde Arabischer Kunst und Kultur und der Kultursektion der Deutsch-Arabischen Gesellschaft in Heidelberg zeigte Aischa ihre einzigartige Interpretation des klassischen Gesangs "Enta omri" der ägyptischen Nationallegende Umm Kulthum. Zu erwähnen ist die langjährige Zusamenarbeit  mit dem Kulturverein "Freunde arabischer Kunst und Kultur" in Heidelberg.

Mit den arabischen Musikern Youssef El Tekhin, Gebrüder Fadl, Mohamed Askari und Hanan EL-Shemouty wurden einige Bühnenprojekte auch mit Aischa's Tanzensemble bestritten.

Das Improvisierte und Experimentelle erhält eine neue Dimension durch das Aufeinandertreffen mit Künstlern anderer Musikrichtungen; Lyrikern und bildenden Künstlern. Dazu zählen die Dichterin Frederike Frei "Blumengedichte" mit der musikalischen Begleitung der Flötisten Klaus Schöpp und Tillmann Dehnhardt; 

Die  Begegnungen mit dem Saxophonisten Roland Schäfer, dem indischen Trommler Paramashiwam, dem Keyborder Marque Lowenthal ; den amerikanischen Jazzmusikern Charles Owens & Band sowie mit dem afrikanischen Trommler Sidy Kojte und dem ägyptischen Sänger und Musiker Nasser Kilada waren besondere Momente.

Erweiterung ihres Themenrepertoires

Neben ihrer Auseinandersetzung mit der orientalischen Musik- und Tanzkultur bestimmt das Thema „Wandlung und Identität“ Aischas künstlerische Entwicklung. Dabei war die tänzerische Umsetzung des Werks „Allal“ von Paul Bowles, gelesen von dem Schauspieler Volker Langwagen bedeutend, sich mit dem Thema „Der Wunsch nach Verwandlung“ zu beschäftigen. Ebenfalls in der Produktion "Des Esels Ohr" mit dem Dichter Florian Fischer und dem ägyptischen Flötisten Mohamed Askari.