Aischa Schurkus Bauchtanz
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Aischa Schurkus

Tänzerin und Choreografin, Tanzlehrerin, Leiterin der Orientalischen Tanzwerkstatt Berlin

Aischa Schurkus

unterrichtet seit 1986 den orientalischen Tanz mit ganzheitlichem Körpertraining für alle Altersstufen und alle Levels. Den Fokus setzt sie auf den kreativen Prozess. Die Kunst der Improvisation zu erlernen sowie Orient und Okzident im Tänzerischen zusammenzuführen ist ihr Anliegen.

Aischa Schurkus hatte sich bereits mit Yoga, Atemtherapie, Kontaktimprovisation, Modern-Dance, afrikanischem Ausdruckstanz und dem Schauspiel beschäftigt, als sie 1981 die orientalische Musik- und Tanzkultur kennen lernte. Seit 1992 leitet sie die Orientalische Tanzwerkstatt in Berlin.

Sie zählt zu den Pionierinnen des zeitgenössischen orientalischen Tanzes in Berlin und der Schweiz. Auch entwickelte sie sich zur renommierten Bühnenkünstlerin. Zu nennen sind u.a. Auftritte in Montreux, Bern (Berner Tanztage), Rubigen (Mühle Hunziken) und Fribourg (Schweiz), Damaskus (Syrien). Perugia (Italien) sowie in Berlin (Haus der Kulturen der Welt, Die Trompete, Die Pumpe, Berliner Presseball, Werkstatt der Kulturen, Orangerie und Botanisches Museum) und in der Centralstation in Darmstadt.

Die Berner Zeitung Der Bund kommentiert: "Aischa Schurkus brachte den traumhaften Zauber auf den Punkt: In ihrer hochgradig verfeinerten Technik und vielschichtigen Ausdruckskraft spiegelte sie alle Gefühlsregungen von sinnlicher Erotik, kokettem Flirt, vornehmer Zurückhaltung und intensiver Leidenschaft durch die Anmut und technische Perfektion eines Tanzes, der Illusion und Realität, Innen und Außen, Leben und Bühne, ja letztendlich Orient und Okzident begreifbar zu verschmelzen vermag."

Anlässlich der Kulturtage der Freunde Arabischer Kunst und Kultur und der Kultursektion der Deutsch-Arabischen Gesellschaft in Heidelberg zeigte Aischa ihre einzigartige Interpretation des klassischen Gesangs der ägyptischen Nationallegende Umm Kulthum. Zu erwähnen sind Auftritte mit arabischen Musikern wie Mahmoud Fadel, Nasser Kilada, Youssef El-Tekhin, Mohamed Askari und Hanan EL-Shemouty.

Das Improvisierte und Experimentelle erhält eine neue Dimension durch das Aufeinandertreffen mit Künstlern anderer Musikrichtungen; Lyrikern und bildenden Künstlern. Dazu zählen die Dichter Frederike Frei und Florian Fischer, der Schauspieler Volker Langwagen, die Flötisten Klaus Schöpp (zeitgenössische Kammermusik) und Tillmann Dehnhard (Jazzsaxophonist und -flötist) ), dem indischen Trommler Paramashiwam, dem afrikanischen Trommler Sidy Kojte und den amerikanischen Jazzmusikern Charles Owens (Saxophon) sowie Marque Lowenthal (keybord).

Erweiterung ihres Themenrepertoires

Neben ihrer Auseinandersetzung mit der orientalischen Musik- und Tanzkultur bestimmt das Thema „Wandlung und Identität“ Aischa Schurkus` künstlerische Entwicklung. Dabei war die tänzerische Umsetzung des Werks „Allal“ von Paul Bowles bedeutend, sich mit dem Thema „Der Wunsch nach Verwandlung“ zu beschäftigen.